CRI011 Interview with Steven Levy
Friday January 26th 2007, 13:11
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German
Ich war schon etwas überrascht, als ich im Programm des DLD07 den Namen Steven Levy fand. Für die Jüngeren unter Euch: Steven Levy ist unter anderem Autor des Buches “Hackers – Heroes of the Computer Revolution”, in dem er die Kernaussagen der Hackerethik formulierte und überhaupt für das erste definierte Bild der Hackerszene sorgte.
Ich habe ihn mir dann gleich aus der Masse gepickt und um ein Interview gebeten. “Chaos Computer Club” machte beim ihm offenbar gleich “Klick” und einen Tag fanden wir uns dann tatsächlich zu einem wie ich finde sehr aufschlussreichen und angenehmen Gespräch wieder. Das Ergebnis findet sich in der neuesten Ausgabe von Chaosradio: CRI011 Interview with Steven Levy.
Leider habe ich vergessen, ihn zu fragen, ob er tatsächlich der Finder von Albert Einsteins Gehirn ist, wie die Wikipedia behauptet.
Ich war schon etwas überrascht, als ich im Programm des DLD07 den Namen Steven Levy fand. Für die Jüngeren unter Euch: Steven Levy ist unter anderem Autor des Buches "Hackers - Heroes of the Computer Revolution", in dem er die Kernaussagen der Hackerethik formulierte und überhaupt für das erste definierte Bild der Hackerszene sorgte.
Ich habe ihn mir dann gleich aus der Masse gepickt und um ein Interview gebeten. "Chaos Computer Club" machte beim ihm offenbar gleich "Klick" und einen Tag fanden wir uns dann tatsächlich zu einem wie ich finde sehr aufschlussreichen und angenehmen Gespräch wieder. Das Ergebnis findet sich in der neuesten Ausgabe von Chaosradio: CRI011 Interview with Steven Levy.
Leider habe ich vergessen, ihn zu fragen, ob er tatsächlich der Finder von Albert Einsteins Gehirn ist, wie die Wikipedia behauptet.
Öffentlich-rechtliche Podcasts und die Entdummung der Masse
Thursday January 25th 2007, 20:45
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German
Heise berichtet über eine Studie der ARD zu Podcasts, die offensichtlich sehr positiv ausfällt. Ich stimme mit den Schlussfolgerungen der Studie überein und gestehe, der Kernzielgruppe anzugehören.
Es gilt, die Öffentlich-Rechtlichen bei ihrer Forderung, mehr im Internet zu unternehmen, zu unterstützen. Was besseres, als qualitativ hochwertige Berichterstattung, Kulturbeiträge und politische Kommentare frei Haus zum normalen Fernsehtarif zu bekommen, kann uns nicht passieren. Das zeigt schon heute das Podcast-Angebot z.B. des Deutschlandfunks oder des Hessischen Rundfunks. Derzeit gibt es noch Begrenzungen der Ausgaben im Internetbereich, damit der öffentlich-rechtliche Rundfunk den Privaten nicht in die Quere kommt. Wenn ich mir deren Scheisse aber anschaue wird mir klar, dass diese Begrenzung fallen muss und geradezu durch eine Investitionswelle der Öffentlichen ins Internet – und insbesondere in Podcasts – ersetzt werden muss.
Es wird immer viel über die Rundfunkgebühren gestritten und ich kann das auch verstehen, denn keiner zahlt gerne. Es wäre wohl auch besser, wenn nicht nur die Leute für den Rundfunk zahlen, die ihn empfangen sondern schlicht alle Bürger, denn ihnen kommt das auch zu gute, egal ob sie nun selbst ne Glotze rumstehen haben oder nicht. Gerade die Diskussion um die Gebühr auf Computer zeigt dieses: eigentlich können alle jederzeit in den Genuss kommen, wenn die Inhalte mal ins Internet wandern (wo sie auch hingehören). Da also jeder davon profitieren kann sollte man auch die erforderlichen Einnahmen auf alle Bürger umlegen und in einen allgemeinen Staatsetatposten umwandeln.
Ich fühle mich nicht wohl bei dem Gedanken, in einer Gesellschaft zu leben, in der alle nur noch auf dem Bildungslevel von “Gute Zeiten, Schlechte Zeiten” leben. Der Verdummung der Bevölkerung vor allem in Form von Privatfernsehen bzw. dessen schlechten Einflusses auf die öffentlich-rechtlichen Sender muss etwas entgegengesetzt werden, und dazu brauchen wir starke, unabhängige Medien. Die gibt es nicht umsonst.
Ich würde mir wünschen, dass die ARD nicht nur die Sendungen podcastet, die ohnehin im Programm sind (wie z.B. Quarks & Co.), sondern auch beginnt, eigene Formate für das Internet zu entwickeln. Fernsehserien nach dem Vorbild von Chasing Windmills wären dabei nur eine Idee, viele andere Formate halte ich sowohl für denkbar als auch für wünschenswert.
Heise berichtet über eine Studie der ARD zu Podcasts, die offensichtlich sehr positiv ausfällt. Ich stimme mit den Schlussfolgerungen der Studie überein und gestehe, der Kernzielgruppe anzugehören.
Es gilt, die Öffentlich-Rechtlichen bei ihrer Forderung, mehr im Internet zu unternehmen, zu unterstützen. Was besseres, als qualitativ hochwertige Berichterstattung, Kulturbeiträge und politische Kommentare frei Haus zum normalen Fernsehtarif zu bekommen, kann uns nicht passieren. Das zeigt schon heute das Podcast-Angebot z.B. des Deutschlandfunks oder des Hessischen Rundfunks. Derzeit gibt es noch Begrenzungen der Ausgaben im Internetbereich, damit der öffentlich-rechtliche Rundfunk den Privaten nicht in die Quere kommt. Wenn ich mir deren Scheisse aber anschaue wird mir klar, dass diese Begrenzung fallen muss und geradezu durch eine Investitionswelle der Öffentlichen ins Internet - und insbesondere in Podcasts - ersetzt werden muss.
Es wird immer viel über die Rundfunkgebühren gestritten und ich
C3D2 gegen Videoüberwachung in der Dresdner Neustadt
Wednesday January 24th 2007, 17:35
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German
In einem ausführlichen, öffentlichen Statement unter dem Titel Innenministerium führt Diskussion ohne Argumente wendet sich der Chaos Compute Club Dresden (C3D2) gegen die geplante Videoüberwachtung in der Dresdner Neustadt:
Das bereits jetzt anscheinend darüber nachgedacht wird, die Kamerabilder auch
gleich bei weiteren Anlässen wie der Bunten Republik Neustadt zu benutzen,
zeigt, dass die Verantwortlichen überhaupt nicht sensibilisiert für dieses
Thema sind. Videoüberwachung ist in dem Fall Teil des Trends zum
Generalverdacht und zur Untergrabung der Unschuldsvermutung.
Wie bei
Rasterfahndung und Vorratsdatenspeicherung steht nicht eine konkrete Straftat
im Mittelpunkt polizeilicher Ermittlungen, sondern die Unterstellung, dass
jeder, der sich zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort aufhält,
grundsätzlich verdächtig ist.
Es ist Zeit, die Diskussion gegen Videoüberwachung verstärkt zu führen, liebe Blogosphäre. Das Thema steht nicht vor der Tür, es springt gerade über die Mauer in den Hinterhof.
In einem ausführlichen, öffentlichen Statement unter dem Titel Innenministerium führt Diskussion ohne Argumente wendet sich der Chaos Compute Club Dresden (C3D2) gegen die geplante Videoüberwachtung in der Dresdner Neustadt:
Das bereits jetzt anscheinend darüber nachgedacht wird, die Kamerabilder auch
gleich bei weiteren Anlässen wie der Bunten Republik Neustadt zu benutzen,
zeigt, dass die Verantwortlichen überhaupt nicht sensibilisiert für dieses
Thema sind. Videoüberwachung ist in dem Fall Teil des Trends zum
Generalverdacht und zur Untergrabung der Unschuldsvermutung.
Wie bei
Rasterfahndung und Vorratsdatenspeicherung steht nicht eine konkrete Straftat
im Mittelpunkt polizeilicher Ermittlungen, sondern die Unterstellung, dass
jeder, der sich zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort aufhält,
grundsätzlich verdächtig ist.
Es ist Zeit, die Diskussion gegen Videoüberwachung verstärkt zu führen, liebe Blogosphäre. Das Thema steht nicht vor der Tür, es springt g
DLD Conference
Monday January 22nd 2007, 18:23
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German
Ich hänge derzeit in München auf der DLD07 Conference ab und habe nicht viel Zeit zu bloggen. Das tun andere auch schon ganz fleissig. Nur soviel: hier ist eine wirklich interessante Mischung an Leuten zu finden und ich konnte schon viele äußerst interessante Gespräche führen. Das Konzept von Hubert Burda, der diese Konferenz angestossen hat, geht auf.
Noch besser ist dass ich hier vor Ort zwei neue Podcasts für Chaosradio International aufgenommen habe. Ich will noch nicht verraten, mit wem ich die Gespräche geführt habe, aber ich kann nur hoffen, dass meine Aufnahmen geklappt haben, denn die Interviews waren beide höchst interessant. Nach einem halben Jahr Sendepause geht es auf dem Kanal also endlich mal weiter.
Ich hänge derzeit in München auf der DLD07 Conference ab und habe nicht viel Zeit zu bloggen. Das tun andere auch schon ganz fleissig. Nur soviel: hier ist eine wirklich interessante Mischung an Leuten zu finden und ich konnte schon viele äußerst interessante Gespräche führen. Das Konzept von Hubert Burda, der diese Konferenz angestossen hat, geht auf.
Noch besser ist dass ich hier vor Ort zwei neue Podcasts für Chaosradio International aufgenommen habe. Ich will noch nicht verraten, mit wem ich die Gespräche geführt habe, aber ich kann nur hoffen, dass meine Aufnahmen geklappt haben, denn die Interviews waren beide höchst interessant. Nach einem halben Jahr Sendepause geht es auf dem Kanal also endlich mal weiter.